ME/CFS kann Menschen körperlich und seelisch sehr belasten. Wenn Sie merken, dass Ihnen alles zu viel wird, Sie sich hoffnungslos fühlen oder Suizidgedanken haben, dann müssen Sie damit nicht allein bleiben.
Sprechen Sie bitte mit jemandem, dem Sie vertrauen, oder wenden Sie sich an professionelle Unterstützung.
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Manchmal hilft ein erstes Gespräch bereits, manchmal braucht es mehrere Gespräche oder zusätzliche Unterstützung.
Wenn Gedanken an den eigenen Tod anhalten oder sich verfestigen
Manche Menschen mit schwerer Erkrankung erleben nicht nur vorübergehende Krisen, sondern kommen zu einem ernsthaften und über längere Zeit bestehenden Wunsch, ihr Leiden zu beenden. Auch dann ist es wichtig, nicht allein zu bleiben, sondern das Gespräch zu suchen und sich begleiten zu lassen. Ein anhaltender Wunsch nach Lebensbeendigung sollte niemals allein getragen werden und verdient eine sorgfältige, respektvolle und professionelle Begleitung.
Wenn Sie sich zu Fragen rund um Selbstbestimmung, das Lebensende und Sterbebegleitung informieren möchten, verweisen wir auf die ergebnisoffene Beratung des Beratungstelefons Schluss.PUNKT – eine Initiative der DGHS (Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben).
Beratungstelefon Schluss.PUNKT
- 📞 0800 / 80 22 400 (kostenfrei aus Deutschland)
Das Gespräch dient der Information und Orientierung. Niemand muss schwierige Gedanken oder Entscheidungen allein tragen – weder in einer Krise noch bei Fragen rund um ein selbstbestimmtes Lebensende.
Gesprächs- und Begleitungsangebot bei schwerem Leidensdruck
Andreas Striefler („Sterbelotse“) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Sterbebegleitung und Fragen rund um den freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken (FVET). Auf seiner Website finden Betroffene und Angehörige Informationen sowie Gesprächs- und Begleitungsangebote zu diesen Themen.
Bereits das offene Gespräch über den Wunsch, „so“ nicht mehr leben zu wollen, kann neue Perspektiven eröffnen. Dabei können Alternativen sichtbar werden, Wege zur Entlastung entstehen und Möglichkeiten gefunden werden, wieder Zeiträume mit mehr Lebensqualität zu schaffen.
Eine solche Begleitung versteht sich nicht als Vorgabe oder Empfehlung einer bestimmten Entscheidung, sondern als respektvoller, ergebnisoffener Gesprächsraum für Fragen, Sorgen, Ängste und persönliche Wünsche. Sie ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder akute Krisenversorgung.
Weitere Informationen
Die Nennung dieses externen Angebots dient ausschließlich der Information. Zwischen dem Versorgungszentrum und dem Anbieter besteht keine finanzielle Verbindung.